Nutzung und Voraussetzungen
Erst die Nutzung klären, dann den Ausbau planen.
Beim Dachgeschossausbau wird der Raum unter dem Dach innen zu Räumen, die Sie nutzen können. Wie dieser Ausbau aussieht, hängt von Ihrem Vorhaben ab: Ein Schlafzimmer braucht andere Wände, Anschlüsse und Lichtverhältnisse als ein Arbeitszimmer oder ein Stauraum. Für einzelne Bauteile, etwa Wände und Decken, finden Sie die technischen Einzelheiten unter Trockenbau.
Räume unter Dachschrägen
Unter der Schräge sinkt die nutzbare Höhe. Der Kniestock ist die kurze senkrechte Wand zwischen Boden und Dachschräge, die Abseite der niedrige Bereich dahinter. Wo Sie aufrecht stehen können, lässt sich der Raum gut nutzen. Niedrige Bereiche eignen sich häufig als Stauraum oder für Einbauschränke. Wo die Wände verlaufen, entscheiden Sie mit uns anhand Ihrer Nutzung und der Dachform.
Planungspunkte vor dem Ausbau
Nicht jedes Dachgeschoss ist ohne Weiteres als Wohnraum geeignet. Je nach Bestand und geplanter Nutzung gehören zu den Planungspunkten zum Beispiel die Tragfähigkeit der Decke, der Zugang, Rettungswege, der Brandschutz und mögliche Genehmigungen. Auch Dämmung, Luftdichtheit und Feuchteschutz müssen zusammenpassen. Was bei Ihrem Gebäude gilt, beurteilen qualifizierte Fachleute und die zuständigen Stellen. Wir sprechen die Punkte bei der Besichtigung mit Ihnen an. Wie Fachleute und Fachbetriebe einbezogen werden, steht unter Zusammenarbeit der Gewerke.
Hilfreich für die erste Besichtigung
- Wie soll jeder Raum genutzt werden, etwa zum Schlafen, Arbeiten oder als Stauraum?
- Fotos des Dachgeschosses, der Dachschrägen und des Zugangs
- Ein Grundriss und, wenn vorhanden, weitere Unterlagen zum Gebäude
- Wünsche zu Fenstern, Türen, Boden und Leitungen
- Angaben dazu, ob das Haus während der Arbeiten bewohnt bleibt
Gehören weitere Räume zum Vorhaben, finden Sie unter Komplettrenovierung, wie wir mehrere Arbeiten zusammen betrachten.